Vechta, 02.06.2026: Sie sangen und tanzten, trommelten und klatschten, bliesen auf Holz- sowie Blechblasinstrumenten und kamen sogar verkleidet als Frösche, Eulen und Elefanten auf die Bühne: Elf Gruppen mit mehr als 150 Aktiven – von kleinen Kindern bis zu Menschen mit viel Lebenserfahrung – präsentierten Klassiker und Ohrwürmer auf der eigens errichteten Bühne im Garten des St.-Marien-Kindergartens in Oythe.
Die Talente hatten sich intensiv vorbereitet und boten dem begeisterten Publikum am vergangenen Samstag (30. Mai) beim Oyther Sommerfest ein abwechslungsreiches Programm. Auf Einladung des Musikvereins Oythe zeigten der Musikgarten des Kindergartens St. Marien und der Entdecker-Kita, die Bläserklassen, die Flöten- und die Percussiongruppe der Marienschule Oythe, der Kinder- und Jugendchor Oythe, das junge Orchester des Musikvereins, der Frauenchor, der Männerchor „Frohsinn“ Oythe sowie der Musikverein Oythe ihr Können.
Heinrich Windhaus, Vorsitzender des Musikvereins Oythe, betonte, wie fleißig die Kinder aus den Kindergärten und der Grundschule für ihre Auftritte geübt hatten. Es sei eine wertvolle Erfahrung für die Kleinen, das Gelernte – ob Musik, Tanz oder Spiel – vor Publikum zu präsentieren. „Ich finde es wichtig, dass sie zeigen, was sie können, und lernen, vor Publikum zu stehen“, erklärte Windhaus sichtlich erfreut über den Einsatz des Nachwuchses.
Darüber hinaus hob Windhaus die Bedeutung des Festes für die Gemeinschaft in Oythe hervor, insbesondere mit Blick auf die Bewohner des Neubaugebiets „Telbraker Esch“. Ziel sei es, mit Veranstaltungen wie diesem Sommerfest die „Neu-Oyther“ und die „Alt-Oyther“ noch näher zusammenzubringen, um den Zusammenhalt im Ort nachhaltig zu stärken. Es solle eine lebendige, engagierte Gemeinschaft entstehen, die auch langfristig zusammenhalte. Die Einnahmen des Festes kommen der Musikförderung in und für Oythe zugute.
Johannes Hörnemann














